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Car maintenance

Checkliste für die Besichtigung eines Gebrauchtwagens vor dem Kauf: Was Sie vor dem Kauf prüfen sollten

pre purchase used car inspection checklist VIN check report

Eine Inspektion eines Gebrauchtwagens vor dem Kauf ist eine systematische Prüfung der Fahrzeughistorie, des mechanischen Zustands und der Sicherheitssysteme, die vor dem Kauf durchgeführt wird. Eine gründliche Prüfung dauert etwa 45–60 Minuten und kann Ihnen Tausende von Dollar an unerwarteten Reparaturkosten ersparen oder verhindern, dass Sie ein Auto mit einem Unfalltitel, Überschwemmungsschäden oder einem noch offenen Rückruf kaufen.

Diese Checkliste führt Sie durch jede Phase der Inspektion – in der Reihenfolge, in der Sie sie tatsächlich durchführen sollten, beginnend noch bevor Sie das Auto persönlich gesehen haben.

Infografik: Was Käufer von Gebrauchtwagen vor dem Kauf prüfen – Kilometerstand (77 %), Probefahrt (72 %), Karosserie (69 %), MOT-Historie (63 %), Fahrzeugbrief (62 %), Innenraum (62 %), Motor (61 %), Bremsen (57 %), Profiltiefe (53 %), HPI-Prüfung (34 %), Fahrzeuginspektion (31 %), Modifikationen (29 %)


Statistiken: Im Vereinigten Königreich sind bei etwa 20 % der privat verkauften Gebrauchtwagen Kredite nicht abbezahlt. Außerdem weist 1 von 3 Fahrzeugen eine verborgene Vorgeschichte auf, etwa frühere Unfälle oder einen falschen Kilometerstand. In den USA werden jedes Jahr etwa 450.000 Fahrzeuge mit Kilometerstandsbetrug verkauft. Außerdem waren fast 40 % der Gebrauchtfahrzeuge in einen Unfall verwickelt.


Warum eine Inspektion eines Gebrauchtwagens vor dem Kauf wichtig ist

Laut den eigenen Daten von Anbietern von Fahrzeughistorien weist etwa 1 von 20 zum Verkauf stehenden Gebrauchtfahrzeugen irgendeine Form eines nicht offengelegten Historienproblems auf – etwa einen gekennzeichneten Fahrzeugtitel, einen zurückgedrehten Kilometerstand oder einen nicht behobenen Rückruf. Verkäufer lügen nicht immer; manchmal kennen sie die vollständige Historie ihres Autos tatsächlich nicht. In jedem Fall liegt es an Ihnen als Käufer, dies herauszufinden.

Eine Inspektion vor dem Kauf schützt Sie auf drei Arten:

  • Sie bestätigt, dass das Auto dem entspricht, was der Verkäufer angibt (Kilometerstand, Unfallhistorie, Halterdaten).
  • Sie macht mechanische Probleme sichtbar bevor sie zu Ihrem Problem werden.
  • Sie verschafft Ihnen Verhandlungsspielraum — Eine Inspektion für 400 $, bei der ein Reparaturbedarf von 2.000 $ festgestellt wird, ist jeden Cent wert.

Prüfen Sie die Fahrzeughistorie, bevor Sie sich das Auto ansehen

Tun Sie dies zuerst, bevor Sie Zeit mit einem persönlichen Besichtigungstermin verschwenden. Sie benötigen nur die VIN des Verkäufers (Fahrzeug-Identifizierungsnummer) – entnehmen Sie sie dem Inserat oder fragen Sie direkt danach.

Eine vollständige VIN-Prüfung zeigt Ihnen:

  • Status des Fahrzeugtitels — sauberer Titel, Unfallfahrzeug, wiederaufgebaut oder durch Überschwemmung beschädigt
  • Unfallhistorie — gemeldete Unfälle und deren Schweregrad
  • Kilometerstände — um einen zurückgedrehten Kilometerstand oder Unstimmigkeiten zu erkennen
  • Offene Rückrufe — Sicherheitsprobleme, die der Hersteller noch nicht behoben hat
  • Halterhistorie — wie viele Halter es gab und wie lange sie das Fahrzeug besaßen

Wenn dabei Warnsignale auftauchen – etwa ein gekennzeichneter Fahrzeugtitel oder eine Unfallhistorie, die nicht mit den Angaben des Verkäufers übereinstimmt –, können Sie Abstand nehmen, bevor Sie ein ganzes Wochenende dafür aufwenden.

Führen Sie eine vollständige Prüfung der VIN und Fahrzeughistorie durch mit Caristas Tool zur Fahrzeughistorienprüfung per VIN — Es ruft innerhalb weniger Minuten Titel-, Unfall-, Halter- und Rückrufdaten anhand einer einzigen VIN ab.

Außenprüfung

Gehen Sie das Auto bei Tageslicht auf einer ebenen Fläche rundherum ab.

  • Spaltmaße und Lack — Uneinheitliche Spaltmaße oder leicht unterschiedliche Lacktöne zwischen den Karosserieteilen können auf eine frühere Unfallreparatur hindeuten
  • Rost — prüfen Sie die Radkästen, Schweller und die Unterseite der Türen
  • Reifen — eine übereinstimmende Marke und gleichmäßiger Verschleiß an allen vier Reifen deuten auf eine gute Achsgeometrie und Wartung hin; ungleichmäßiger Verschleiß kann auf Fahrwerksprobleme hindeuten
  • Verglasung — Steinschläge, Risse oder eine Windschutzscheibe mit einem anderen Herstellungsdatum als das Fahrzeug (ein Hinweis auf einen früheren Austausch)
  • Beleuchtung — Kondensation in den Gehäusen der Scheinwerfer oder Rückleuchten

Innenrauminspektion

  • Kilometerstand im Vergleich zum Verschleiß — stimmt der Kilometerstand mit dem Zustand der Pedale, des Lenkrads und der Seitenwange des Fahrersitzes überein?
  • Elektronik — testen Sie jedes Fenster, das Schiebedach, die Sitzverstellungen, das Infotainmentsystem und alle Warnleuchten im Armaturenbrett
  • Klimaanlage und Heizung — lassen Sie beide mehrere Minuten laufen
  • Geruch — ein modriger Geruch kann auf einen Wasserschaden oder eine Überschwemmung hindeuten
  • Sicherheitsgurte — sie sollten sich reibungslos aufrollen und bei einem kräftigen Zug einrasten

Inspektion unter der Motorhaube

  • Flüssigkeitsstände und -farbe — das Öl sollte bernsteinfarben bis braun sein, nicht schwarz oder milchig (milchiges Öl kann auf eine defekte Zylinderkopfdichtung hindeuten)
  • Riemen und Schläuche — achten Sie auf Risse, Ausfransungen oder weiche Stellen
  • Korrosion an der Batterie — prüfen Sie die Batteriepole auf Ablagerungen
  • Undichtigkeiten — prüfen Sie den Unterboden auf frische Öl-, Kühlmittel- oder Getriebeölspuren
  • Nachrüstteile — nicht werkseitig verbaute Kabel oder Teile können auf frühere Reparaturen oder vom Verkäufer nicht offengelegte Modifikationen hindeuten

Inspektion eines Gebrauchtwagens unter der Motorhaube vor dem Kauf

 

OBD2-Scan

Jedes seit 1996 in den USA gebaute Fahrzeug verfügt über einen OBD2-Anschluss, der Diagnosefehlercodes speichert — auch solche, die der Verkäufer vor dem Treffen möglicherweise gelöscht hat. Ein schneller Scan mit einem OBD2-Adapter und einer App kann Folgendes aufdecken:

  • Ausstehende oder gespeicherte Fehlercodes, auch wenn die Motorkontrollleuchte derzeit nicht leuchtet
  • Freeze-Frame-Daten die anzeigen, wann und unter welchen Bedingungen ein Fehler aufgetreten ist
  • Live-Sensordaten — Motortemperatur, Kraftstoffanpassungen und Messwerte der Lambdasonden — können ein Problem aufdecken, bevor überhaupt ein Fehlercode gesetzt wird

Ein Fahrzeughistorienbericht kann frühere Unfälle und Halterdaten aufdecken, erzählt aber nicht die ganze Geschichte. Für eine gründlichere Prüfung können Sie ein Diagnosetool wie den Carista OBD2-Adapter und App.

Die wichtigsten Carista-Funktionen für Gebrauchtwagenkäufer

  • Anzahl der Airbag-Auslösungen: Prüfen Sie, wie oft jeder Airbag ausgelöst wurde. Unfälle können die Leistung beeinträchtigen. So lässt sich besser feststellen, ob der Verkäufer eine Unfallhistorie verschweigt.
  • Informationen zum Wartungsintervall: Prüfen Sie, wann der Fahrzeughalter das Fahrzeug zuletzt warten ließ. Finden Sie außerdem heraus, wann die nächste Wartung fällig ist. So können Sie sicherstellen, dass der Halter das Fahrzeug gut gepflegt hat.
  • Anzahl der Launch-Control-Nutzungen: Wenn das Fahrzeug über eine Launch Control verfügt, zeigt dieses Tool, wie oft der Fahrer sie verwendet hat. Eine übermäßige Nutzung kann Motor, Kupplung und Antriebsstrang belasten. Eine hohe Anzahl kann daher auf eine grobe Fahrweise hindeuten.
  • Informationen zum Kilometerstand: Die Carista App liefert Details zur Kilometerstandshistorie des Fahrzeugs. Sie zeigt frühere Kilometerstände und mögliche Anzeichen einer Manipulation. 

Carista-Tool zur Prüfung des Fahrzeugkilometerstands

 

Unterboden

Wenn Sie das Auto auf eine Hebebühne bekommen können (viele unabhängige Werkstätten machen das für 50–100 €), prüfen Sie:

  • Zustand des Rahmens — Verformungen, Durchrostungen oder Hinweise auf frühere Reparaturen am Rahmen
  • Fahrwerkskomponenten — Buchsen, Querlenker und Federbeine auf Verschleiß oder Lecks
  • Abgasanlage — Rost, Löcher oder lose herabhängende Halterungen
  • Bremsleitungen und -beläge — sichtbarer Verschleiß und austretende Flüssigkeiten

Probefahrt

Fahren Sie mindestens 15–20 Minuten und nutzen Sie dabei Stadtstraßen, eine Autobahnauffahrt sowie einige Kurven und Stopps.

  • Beschleunigung — sanfte und gleichmäßige Beschleunigung, kein Zögern oder verzögertes Schalten
  • Bremsen — kein Ziehen zu einer Seite, kein Schleifen oder Vibrieren
  • Lenkung — kein Ausbrechen bei hoher Geschwindigkeit, keine Vibrationen im Lenkrad
  • Ungewöhnliche Geräusche — Klopfgeräusche beim Überfahren von Unebenheiten, Heulen beim Beschleunigen oder Rasseln im Leerlauf
  • Getriebe — sanftes Schalten ohne harte Rucke, egal ob Automatik- oder Schaltgetriebe

Die Meinung eines Mechanikers einholen

Auch wenn Sie diese Checkliste vollständig durchgearbeitet haben, lohnt sich die Inspektion vor dem Kauf durch eine unabhängige Werkstatt (getrennt von der Werkstatt des Verkäufers, falls dieser eine hat) für die üblicherweise anfallenden 100–200 €. Dabei werden Dinge erkannt – etwa beginnender Getriebeverschleiß oder eine durchrutschende Steuerkette –, die bei einer Probefahrt oder Prüfung zu Hause nicht sichtbar sind.

Häufig gestellte Fragen

Was sollte ich vor dem Kauf eines Gebrauchtwagens prüfen?

Prüfen Sie Karosserie, Reifen, Leuchten, Flüssigkeitsstände, Wartungshistorie, Kilometerstand, Warnleuchten und Unterlagen. Sehen Sie außerdem unter dem Fahrzeug nach Lecks, Rost oder Anzeichen früherer Reparaturen.

Wie erkenne ich, ob das Auto einen Unfall hatte?

Achten Sie auf ungleichmäßige Spaltmaße, abweichende Lackierung, Lacknebel, ausgetauschte Leuchten, Schweißspuren oder Türen, die nicht richtig schließen. Ein VIN-Fahrzeughistorienbericht kann ebenfalls aufgezeichnete Unfälle aufdecken, allerdings wird nicht jede Reparatur erfasst.

Wie viel kostet eine Inspektion vor dem Autokauf?

Eine selbst durchgeführte Prüfung anhand dieser Checkliste kostet außer einer VIN-Prüfung (oft kostenlos oder für wenige Euro) und einem OBD2-Scanner nichts. Die Inspektion durch eine unabhängige Werkstatt kostet in der Regel 100–200 €.

Woran erkenne ich, ob der Kilometerstand manipuliert wurde?

Vergleichen Sie den angezeigten Kilometerstand mit Wartungsunterlagen, Prüfberichten und der Fahrzeughistorie. Übermäßiger Verschleiß am Lenkrad, an den Pedalen oder Sitzen kann ebenfalls darauf hindeuten, dass das Auto weiter gefahren wurde als angegeben. Oder prüfen Sie ihn einfach mit dem Kilometerstand-Informationstool von Carista. 

Möchten Sie die Fahrzeughistorie prüfen, bevor Sie das Auto persönlich besichtigen? Führen Sie mit Carista eine VIN-Prüfung durch, um Halterstatus, Unfallaufzeichnungen und Rückrufdaten innerhalb weniger Minuten abzurufen.

 

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und sind nicht als professionelle Beratung zu verstehen. Wir bemühen uns, Ihnen genaue und aktuelle Informationen zu OBD2-Tools, Diagnosen und Fahrzeugproblemen bereitzustellen.

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